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Long Covid bei Frauen: Studie klärt Ursachen für erhöhtes Risiko

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Long Covid bei Frauen: Studie klärt Ursachen für erhöhtes Risiko

Nach der Studie Long-COVID bei Frauen erkranken Frauen etwa dreimal häufiger an Long Covid als Männer. Eine aktuelle Studie in Cell Reports Medicine identifiziert nun drei zentrale biologische Ursachen für dieses Ungleichgewicht: den Darm, das Blut und die Hormone.

Die drei Säulen der Erkrankung

  • Darmbarriere: Eine gestörte Barriere lässt mikrobielle Stoffe ins Blut gelangen. Dies löst dauerhafte systemische Entzündungen aus.
  • Blutbildung: Entzündungen hemmen die Produktion roter Blutkörperchen. Der resultierende Sauerstoffmangel führt zu massiver Fatigue und Gehirnnebel.
  • Hormone: Ein sinkender Testosteronspiegel entfernt eine wichtige Entzündungsbremse im weiblichen Körper und verstärkt Schmerz sowie Erschöpfung.

Wege zur personalisierten Therapie

Die Forscher betonen, dass Behandlungen künftig individuell auf Biomuster abgestimmt werden müssen. Ziel ist die Stabilisierung der Darmbarriere, die Förderung der Blutbildung sowie eine hormonelle Neujustierung. Diese Erkenntnisse bieten neue Hoffnung für Betroffene von Long Covid und ME/CFS, da sie den Weg für maßgeschneiderte Therapieprotokolle ebnen.

Detaillierte Informationen finden Sie hier: 👉 Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Long Covid